[Balkon] Rede des Herzogs an das Volk

  • Von einem Balkon der Burg hällt Herzog Alois heute eine Rede an das Volk. Einige Menschen haben sich auf dem am Fuße des Herzogsberg gelegenen Platz versammelt, Lautsprecher wurden ausfgestellt. Alois tritt nun auf den Balkon, winkt untypisch kurz und verhalten und geht anschließend auf das Mikrophon vor ihm zu. Wenig später tritt auch der bekanntermaßen etwas medienscheue Kronprinz Karl Eugen hinaus und zeigt sich.


    Geliebtes Volk, es spricht euer Herzog Alois.

    Mitten in der seeliger Ruh des Müßigganges überfällt uns der Feind. Doch seid unbesorgt, das Leid ist nicht außenpolitischer Natur und auch kein Krieg steht vor der Tür unseres geliebten Vaterlandes. Nein, es trifft uns wesentlich direkter, tief in das Herz jedes einzelnen, jedes Bürgers und jedes Patrioten. Und mich trifft es noch tiefer als je ein anderer Schicksalsschlag in meinem Leben zuvor. Meine Wenigkeit hat Schmerzen erlitten, doch mein Sohn Karl Eugen, der nun tapfer wie nie zuvor neben mir steht trifft es noch härter.

    Wir haben einen geliebten Menschen verloren und können nur trauern. Wie sie sicher aus der Presse entnehmen konnten litt unsere Landesmutter, Herzogin Mognolie Victoria an einem Krebsleiden, sie plagte der heimtückische Brustkrebs der ihr vor nunmehr einer Woche das gottgeschenkte Leben nahm.

    Magnolie Victoria Luise Josepha Marie Maria Sieglinde Auguste Renate Sibille Elisabeth Gloria Pfefferminza Pippilotta Ephraimstochter von Dunkelstein wird uns ewig als fürsorgliche, gottgefällige und volksnahe Mutter und Landesikone in Errinnerung bleiben. Sie war es, die dem Herzogtum und dem Hause Dunkelstein kräftige Erben gebar und heranzog, Sie war es, die mit iherer Reisegesellschaft den Tourismus auf Naulakh beförderte und sie war es die ganz Naulakha und auch die mit ihm assoziierten gebiete ins Herz schloss und uns alle begeisterte. Halten wir Sie in liebe in Ehren und denken stets stolz und mit wehmut an sie zurück. Sie war eine Heldin.

    Nun braucht es eine neue Heldin und Landesmutter, daher sucht der Kronprinz anch einer ihm anvertrauten Gattin, die die Geschäfte als erste Frau im Staate übernehmen kann. Vorerst bleibt jedoch nur die Wehmut über den Tod meiner geliebten Gattin.

    In dieser, unserer Trauer, erlasse ich, Alois von Gottes Gnaden Herzog von Naulakha etc. PP. das bis zum 1. Weinachtstage des Jahres 2020 nach Fleischwerdung des Herrn alle Flaggen, die die Hoheit Naulakhas zeigen auf Halbmast gehängt werden sollen und alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes angewiesen werden ihre trauer in entsprechender, schwarzer, modischer Kleidung zum Ausdruck zu bringen. Diejenigen Buddhisten und Hindus unter uns sollen dafür weiß tragen um ihre Trauer auszudrücken: Auch dies gillt bis zum erstem Weinachtstage, dem 25. Dezember 2020.

    Ich danke für ihr gebanntes zuhören und verbleibe hiermit in Trauer als Witwer mit meinem Sohn Karl Eugen, ich wüsnche ihnen wie uns viel Kraft.


    Er beendet die Rede und die beiden treten vom Balkone zurück nach Innen.

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    Seine Hoheit,

    Von Gottes Gnaden Herzog von Naulakha,

    Herr von Mühlbucht,

    Oberster Herr von Masaale und der Insel Chota Tara,

    Fürst von Dunkelstein und Süd Amalien,

    Markgraf zum Kap

    Graf von Budhana und Edelstahl

    Oberster Kriegsherr und Sardar der Truppen

    etc. PP